
Wer bin ich?
Ich heiße Athéna. Als gebürtige Französin bin ich nun seit über zehn Jahren in Deutschland zu Hause. Ich bin verheiratet und Mutter von drei kleinen Kindern.
Wie viele Eltern versuche ich täglich mein Bestes zu geben. Doch irgendwann kam der Moment, in dem „mein Bestes geben“ nicht mehr ausreichte und ich begann zu zweifeln. An mir und meiner Rolle als Mama.
Als ich erstmals Mutter wurde, beschleunigte sich alles. Die Zeit schien sich zusammenzuziehen. Die Emotionen wurden intensiver. Und die mentale Last wuchs nicht nur – sie wurde zu einem festen Teil meines Alltags.
Termine organisieren. Entscheidungen treffen. Für andere da sein – oft alles zur gleichen Zeit.
Mitten in all diesen Einflüssen verschwanden meine eigenen Wünsche nicht. Meine beruflichen Ambitionen auch nicht. Und mein Bedürfnis nach Raum erst recht nicht.
Gleichzeitig entstand dieser Wunsch, eine präsente Mutter zu sein, ohne mich selbst dabei zu verlieren – ohne wirklich zu wissen, wie das gehen kann.
Alles war gleichzeitig da.
Familie. Beruf. Meine eigenen Bedürfnisse.
Doch ohne echte Balance.
Oft hatte ich das Gefühl, überall zeitgleich zu sein – und doch irgendwie nirgends.
Diese innere Dissonanz brachte mich dazu, Lösungen zu suchen.
Dann begegnete ich in meinem Beruf dem Coaching. Mir wurden Methoden der Organisation und des strategischen Denkens an die Hand gegeben, um diese in meinem Berufsleben anzuwenden.
Und plötzlich stellte sich eine einfache Frage: Was wäre, wenn diese Werkzeuge nicht nur für Unternehmen und deren Arbeitsweise gedacht sind?
Was wäre, wenn sie auch unsere Art verändern könnten, Eltern zu sein – und unsere Kinder bewusst zu begleiten?
Dabei begegnete ich auch einer Idee, die vieles für mich neu ordnete:
Selbstführung.
Die Fähigkeit, sich selbst bewusst zu führen und eigene Werte zu erkennen. Entscheidungen klar zu treffen.
Als ich begann, diese Methoden in meinen Familienalltag zu integrieren, begann sich etwas zu verändern.
Ich begann anders zu atmen und meine Prioritäten klarer zu sehen. Ich begann besser zu kommunizieren und mich anzupassen, statt mich ständig zu erschöpfen.
Es wurde nicht perfekt. Aber es wurde bewusster.
Und dieses Bewusstsein brachte Klarheit – über meine Prioritäten, meine Entscheidungen und die Verantwortung, die damit verbunden ist.
Dieses Bewusstsein hat alles verändert.
Und aus dieser Veränderung ist Parents like us entstanden.
Nicht als universelle Methode – die gibt es nicht. Sondern als Raum, um Elternschaft neu zu denken.
Ein Ort, um inneren Druck loszulassen. Um Unsicherheit in Klarheit zu verwandeln. Und um sich weniger allein zu fühlen.
Hier geht es nicht um Perfektion. Es geht um Entwicklung.
Oder anders gesagt: Elternschaft braucht keine Perfektion.
Sondern Bewusstsein.
Ich glaube zutiefst, dass es die unsichtbaren Anpassungen des Alltags sind, die große Veränderungen möglich machen.
Ein anerkennendes Wort. Ein reparierter Fehler. Eine klar gesetzte Grenze. Eine bewusste Entscheidung.
Keine spektakuläre Revolution. Sondern ein Perspektivwechsel.
Und wenn sich dieser Perspektivwechsel im Alltag immer wieder zeigt, entsteht daraus etwas Größeres. Eine Familienkultur.
Und irgendwann ein Einfluss, der über die eigene Familie hinausgeht.
Jede Bewegung beginnt mit einer einzigen Stimme. Und gewinnt an Kraft, wenn sie in anderen widerhallt.
Wenn Sie hier sind, ist es vielleicht kein Zufall. Vielleicht, weil bereits etwas in Ihnen mitschwingt.
Dann willkommen auf diesem Weg.
Willkommen bei Parents like us. 🌱